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Brandschutz nach DIN 4102

Im Gegensatz zu vielen anderen Anforderungen an Bauteile oder Bauwerke unterliegt der Brandschutz nicht dem Bestandsschutz.
Schon in der Planungsphase sind die Anforderungen des Brandschutzes in Gebäuden zu berücksichtigen und geeignete Baustoffe und
Baukonstruktionen vorzusehen.
Bei Umbaumaßnahmen und bestehenden Bauteilen, sollten Grundsätzlich alle brandschutztechnisch wichtigen Bauteile von einen Fachmann überprüft werden, ob ggf. zusätzliche brandschutztechnische Ertüchtigungsmaßnahmen ergriffen werden.
Es kann hierbei auch entschieden werden, in welchen Bereichen Brandschutz Brandabschnitte festzulegen sind.

Erfahrungsgemäß lassen sich Brandschutz und Schallschutz im Innenausbau gut vereinbaren.
Gegenseitige Einschränkungen sind eher selten anzutreffen. Ist dies einmal der Fall sollte im Vorfeld nach einer Lösung gesucht werden.

Häufig können Maßnahmen zum vorbeugenden Brandschutz auch mit der Erfüllung wärmeschutztechnischer Anforderungen geschickt
kombiniert werden.

Eine Klassifizierung der Baustoffe nach ihrer Brennbarkeit erfolgt in DIN 4102-1 ( nationale Klassen )
DIN EN 13501-1 ( europäische Klassen ).
Die Klassifizierung ist in der unten stehenden Tabelle.

Baukonstruktionen werden gemäß ihrer Feuerwiderstandsdauer in Minuten klassifiziert.
Zur Übersicht dient die unten stehende Tabelle.