Sie sind hier:

Zimmerei

Altbausanierung

Schallschutz im Altbau

Energieberatung

Asbestsanierung

Zeichenerklärung/ Legende

frühere Einsatzbereiche von Asbest

Liste asbesthaltiger Stoffe

TRGS 519

Wartung

Photovoltaik

Suchen nach:

Allgemein:

Startseite

Kontakt

Impressum

Was ist Asbest
Asbest ist die Bezeichnung für eine Gruppe
von natürlich vorkommenden, mineralischen
Fasern. Sie sind gegen Feuer und Säuren
beständig und haben eine hohe Zugfestigkeit.

Wozu wurde Asbest verwendet
Asbest wurde früher vor allem wegen seiner
ausgezeichneten Hitze- und Feuerbeständigkeit
geschätzt. Man konnte Asbest auch
gut zu Verbundwerkstoffen zusammenfügen
(z. B. mit Zement und Harzen).




Die wichtigsten Anwendungsformen sind:

starkgebunden (fester Verbund):
Asbestzementprodukte im Hoch- und
Tiefbau (Fassaden, Wellplatten, Druck und
Kanalrohre) sowie Formwaren wie
Blumenkisten, Brems- und Kupplungsbeläge
(Verbund mit Harzen), Dichtungen
(Verbund mit Gummi).
schwachgebunden (loser Verbund):
Isolationsmaterial zur Wärmedämmung
und für den Brandschutz (z. B. Spritzasbestbeschichtungen,
Asbest-Leichtbauplatten),
Beschichtung von Bodenbelägen.
reine Form:
Schnüre, Textilien, Füllstoffe.

Abklärungen
Wenn Verdacht auf asbesthaltiges Material
besteht und dies bei der vorgesehenen
Bearbeitung oder Nutzung eine Gefährdung
darstellt, ist eine Untersuchung des Materials
zu empfehlen.
Denken Sie daran,
dass bei der Entnahme von Materialproben
Asbestfasern freigesetzt werden. Fragen
Sie bei den spezialisierten Laboratorien
deshalb nach, in welcher Form Sie Materialproben
entnehmen sollen, wie diese zur
Untersuchung verpackt werden müssen
und welche Schutzmassnahmen dabei zu
treffen sind.
Werden asbesthaltige Materialien erkannt,
bei denen auch ohne weitere Bearbeitung
eine erhöhte Faserfreisetzung möglich ist,
muss abgeklärt werden, ob eine Sanierung
erforderlich ist. Dies trifft insbesondere zu,
falls Asbest schwachgebunden oder in reiner
Form vorliegt. In besonderen Fällen sind
auch Luftmessungen zur Ermittlung der
Asbestfaserbelastung notwendig. Lassen
Sie sich dazu von geeigneten Laboratorien
beraten.
Asbestverdacht – wie weiter
a
ACHTUNG
ENTHÄLT
ASBEST
Gesundheitsgefährdung
bei
Einatmen von
Asbestfeinstaub
Sicherheitsvorschriften
beachten
Kennzeichnung Asbest

Falls asbesthaltige Materialien nachgewiesen
werden, die in der vorliegenden Form keine
unmittelbare Gefährdung darstellen und
daher nicht zwingend sofort entfernt werden
müssen, sind diese entsprechend zu kennzeichnen.
Das Warnzeichen «Asbest» ist gut
sichtbar direkt auf den Asbestanwendungen
anzubringen. Erst nach einer Totalsanierung
darf das Warnzeichen «Asbest» entfernt
werden.
Entsorgung
Asbesthaltige Produkte sind fachgerecht
entsprechend den jeweiligen kantonalen
Vorschriften zu entsorgen.
a

Asbestfasern sind Lungengängig.

Das heißt dass die Fasern klein genug sind um über die Atemwege in die Lunge den sogenannten Alveolen zu gelangen.

Normalerweise werden Stäube und andere verunreinigungen über das Körpereigene Abwehrsystem in der Lunge ausgeschieden.

Asbestfasern sind jedoch zu groß um wieder ausgeschieden wrden zu können und verbleiben in der Lunge.


Wer Asbestabbruch betreibt und andere Personen mit der Freisetzung von Asbestfasern in
Berührung bringt ( Kontaminiert ) begeht eine Straftat.

Auch hier gilt wieder:

Unwissentheit schützt nicht vor Bestafung.

Folgende asbesthaltige Gefahrstoffe düfen nach Anhang 4 Nr.1 Gefahrstoffverordung nicht verwendet werden.

Zubereitungen und Erzeugnisse die ein Massengehalt von mehr als 0,1% Asbest enthalten.

Für Privatleute gilt:

Verbot für:


Überdeckungverbot an Asbestzementdächern mit Solarzellen oder Photovoltaik.
Verbot für Reinigungsarbeiten an unbeschichteten Asbestzementdächern.
Verbot für Beschichtungsarbeiten an unbeschichteten Asbestzementdächern.

Arbeiten die zu einen Abtrag der Oberfläche von Asbstzementprodukten führen, wie z.B das Abschleifen, Reinigung mit einen
Hochdruckreiniger oder Abbürsten, Abkehren der Asbestproduke sind Verboten.

Bohren, Schneiden, Zerschlagen von Abesthaltigen Produkten sind generell Verboten.

Bei der Befestigung von Gerüsten an der Fassade, wenn die Platten asbesthaltig sind.

Anderweitige Verwendung der Asbestplatten z.B das Abdecken von Holz oder andern Materialien.

Unter das Verwendungsverbot fällt auch das Anbringen von Photovoltaik- und Thermosolaranlagen auf Asbestdächern
da es sich hierbei nicht um ASI- Arbeiten handelt.

Der Freistaat Bayern sieht keine Ausnahmeregelung im Zusammenhang mit Asbest.

Ein Antrag auf Sondergenehmigung wird Grundsätzlich in Bayern abgelehnt.