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Der Energiebedarf im Gebäudebestand besitzt ein großes Einsparpotential. Er kann durch eine energetische Sanierung um durchschnittlich 50 % gesenkt werden.

Von der energetischen Sanierung profitieren Eigentümer unter anderem durch Bestandssicherung und Wertsteigerung sowie die Bewohner durch verbesserten Wohnkomfort und Heizkostensenkungen. Die Umwelt wird durch Ressourcenschonung und Verringerung des Ausstoßes klimaschädlicher Gase geschützt.

Ziele der Energieeinsparung

Die Endlichkeit von Öl und Erdgas, die zunehmende CO 2- Belastung der Erde durch die Nutzung fossiler Brennstoffe, der weltweit rapide ansteigende Energiebedarf und die daraus resultierenden langfristigen Klimaveränderungen sind die Hintergründe, die zu einer stetigen Verschärfung der Vorschriften führte.

Ziel der EnEV ( Energieeinsparverordnung ) ist es, den Gebäudeenergiebedarf und somit auch die CO 2- Emissionen langfristig zu senken. Einerseits geht es um Energieeffizienz, andererseits um vermehrte Nutzung erneuerbarer Energien.

Das Klimasystem ist wie eine Wärmemaschine aufgebaut, das durch die Energie der Sonne angetrieben wird.

Kurzwellige Solarstrahlen werden von Erde und Atmosphäre aufgenommen ( absorbiert ) und als langwellige
Wärmestrahlung wieder abgegeben.

Durch die unterschiedliche Einstrahlung der Sonne zwischen Äquator und den Polen, Tag und Nacht sowie Sommer und Winter entsteht die atmosphärische Zirkulation.
Deren Winde treiben die ozeanischen Strömungen an. Die Zirkulationsysteme im Ozean und in der Atmosphäre gleichen die unterschiedliche Erwärmung aus.

Der Treibhauseffekt der Erde

Die Erdatmosphäre besteht zu 78% aus Stickstoff, zu 21% aus Sauerstoff und 1,0% aus Edelgasen (von den 1,0% entfallen 0,1% für die lebenswichtigen Treibhausgasen)
Diese Spurengase (Kohlendioxid CO2, Methan und Wasserdampf) haben die Eigenschaft kurzwellige Sonnenstrahlen ungehindert Richtung Erde passieren zu lassen.
Dabei reflektieren sie teilweise die vom Erdboden zurückstrahlende langwellige Wärmestrahlung und wirken dabei wie eine Glasscheibe eines Treibhauses und sorgen somit für ein erträgliches Klima auf unserer Erde.
Ohne diese natürlichen Treibhauseffekte läge die Durchschnittliche Temperatur bei etwa minus 18° C.

Im Mittelpunkt der EnEV steht der Primärenergiebedarf

Die Wärmeschutzverordnung von 1995 ging noch vom Wärmebedarf des Gebäudes (Nutzenergiebedarf ohne Berücksichtigung der Heizungsanlagen) aus.

Mit dem Ansatz die notwendige Primärenergie zu berechnen, erweitert sich also der Betrachtungswinkel und schließt die notwendigen Umwandlungsschritte, vom Rohstoff bis zur Endnutzung, in die zu berücksichtigten Faktoren mit ein.
Damit wird ein wichtiger Schritt in Richtung mehr Umwelt- und Klimaschutz erfüllt und zugleich ergeben sich bessere Möglichkeiten der Optimierung von Maßnahmen zur Energieeinsparung.

In Deutschland entfallen nach wie vor zwei Drittel des gesamten Energiekonsums im Haushalt auf die Raumheizung.
Die entscheidende Rolle dabei spielt die überwiegende Zahl älterer Gebäude. So wendet ein privater Haushalt im Durchschnitt des Gebäudebestandes ca. 76% seines Energiebedarfs nur für Heizung auf, der Rest verteilt sich zu etwa gleichen teilen auf Haushaltsstrom und Warmwasserbereitung.